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Schon zum 11. Mal wird unserer Schule damit das Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung bestätigt.
Die Schule darf den Titel für die nächsten beiden Jahre führen. Zum ersten Mal erhielten wir zusätzlich das Schild der Dachmarke „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“. Damit gehören wir automatisch diesem größeren Netzwerk an, das Schulen vereint, die sich unter unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nähern.
http://www.umweltschule-hessen.de/

 

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Lea Jegminat, Lynn Kaletsch und Hannah Albrecht (Schülerinnen der Klasse 10.1) zusammen mit Dr. Henning Smolka (unserem Regionalberater des Jugendwaldheim Roßbergs), Frau Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser und Lehrerinnen der GSN, Frau Wiegran, Frau Störkel-Klein bei der Auszeichnung (es fehlen: Jürgen Walter, Leonie Ensgraber).

Frau Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser würdigte dabei zwei Projekte der GSN besonders:

Projekt 1: Pacific-Garbage-Patches

Projekt 2: Herstellung eines Grills, Einrichten eines Grillplatzes auf dem Schulgelände

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt 1: Pacific-Garbage-Patches

Unser Anliegen mit diesem Projekt war und ist es, die Schüler*innen für das Problem des Plastik-Mülls zu sensibilisieren. Die Wichtigkeit dieses Projektes wurde durch eine aufkommende Medienpräsenz zu diesem Thema unterstützt.
In dieser Projektarbeit im Kunstunterricht der damaligen Klasse 9.1 erstellten die Schüler*innen eine Ausstellung zum Thema, die als Ausgangsbasis dient und zur Unterstützung im Fachunterricht genutzt werden kann. Die Ausstellungsobjekte umfassen mehrere Infotafeln und weitere Anschauungsmaterialien, die insgesamt das Problem der Müllstrudel in den Weltmeeren systematisch darstellen und dazu anregen, nach persönlichen Alternativen zu suchen.

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Inoftafeln

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Neben den Infotafeln haben die Schüler einzelne Objekte hergestellt, die als Einstieg für eine Unterrichtsstunde dienen können und kreativer gestaltet sind.


Die Objekte und Themen im Überblick:


- Was sind Pacific-Garbage-Patches (PGP)?
- Wie entstehen sie?
- Was für Auswirkungen haben sie auf Tiere/Umwelt?
- Welche Auswirkungen haben sie auf den Menschen? (Auch Nahrungskreislauf)
- Was kann man selbst tun?- Plastik im Alltag.


Zusätzlich konnten wir eine alte Europa-Landkarte reparieren und benutzen, auf der das Größenverhältnis des größten Strudels im Pazifik im Vergleich zu Europa dargestellt wird.

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Ebenfalls erstellten die Schüler*innen mit einem Schülerglobus die weltweiten Vorkommen der Müllstrudel, mit dem auch die Strömungsverhältnisse veranschaulicht werden.

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Die kreativen Objekte umfassen auch eine (alte) Flasche, die eine Nachricht - eine Warnung an die Menschheit - enthält. In ihr ist ein Brief zu finden, der auf das Datum der ersten entdeckten Müllstrudel datiert ist und die Auswirkungen (für die Nachwelt) fiktiv darstellt (siehe vorheriges Bild).
Eine Schülergruppe erstellte eine bildliche Darstellung des Mikroplastiks.

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Eine weitere Gruppe fasste die chemischen Abkürzungen zusammen, die man z.B. in Pflegeprodukten finden kann und zeigte Alternativen auf.
Dieses Objekt ist eine Tafel, auf der der chronologische Konsumalltag eines Schülers als roter (viel Plastik-Müll) und als grüner Bereich (Alternativen) dargestellt wird.

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Um nachhaltig den Plastikmüll an unserer Schule zu reduzieren, bzw. wenigstens sinnvoll(er) zu nutzen, sammeln wir – im Rahmen unseres Peruprojektes bereits seit mehreren Jahren Plastikpfandflaschen. In jedem Klassenraum, in den Fachräumen, den Fluren und in der Turnhalle stehen dafür Sammelkisten bereit, die regelmäßig geleert werden. Der Erlös – monatlich zwischen 100 und 150 € - kommt unsere Partnergemeinde in Chosica zugute. (Das Peruprojekt war u.a. unser Umweltschulbeitrag 2015-16).
https://www.gs-niederwalgern.de/projekte/peru?showall=&start=0

 

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Unser Stand bei der Umweltpreisverleihung
Die „Kunstwerke“ sind z.Zt. in der Mediothek ausgestellt. Hier werden die jeweils aktuellen Umweltprojekte für die Schulgemeinde präsentiert.
Auch der Landkreis Marburg Biedenkopf wurde so auf unser Projekt aufmerksam und gibt uns die Möglichkeit, die Arbeiten der Schule noch weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Im Rahmen der Umweltfilmwoche des Landkreises vom 11.11. bis 18.11.2018, werden unsere Exponate im Cineplex ausgestellt. Dort werden u.a. Dokumentarfilme – für Schulen und die breite Öffentlichkeit – zu den Themen Micro-Plastik, Klima- und Umweltschutz, Artenvielfalt, Ernährung und Konsum gezeigt. Neben den natürlich vorrangig nachhaltigen Gesichtspunkten ist dies eine schöne Wertschätzung unserer Arbeit. Weitere Infos zur Umweltfilmwoche finden Sie auf der Internetseite des Landkreises Marburg Biedenkopf zum Thema Klimaschutz.
Die Ausstellung kann auch von anderen Schulen und Institutionen ausgeliehen werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Sekretariat der Schule.

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Projekt 2: Herstellung eines Grills, Einrichten eines Grillplatzes auf dem Schulgelände

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt 2: Herstellung eines Grills,
Einrichten eines Grillplatzes auf dem Schulgelände

Die Gesamtschule Niederwalgern hat ein wunderschönes, großes Außengelände. Viel Grünfläche, Bäume und andere naturnahe Flächen laden eigentlich zum Verweilen ein. Es gibt allerdings zu wenige dafür definierte Plätze, an denen sich Schülergruppen gerne aufhalten, bzw. an denen sie die Möglichkeit haben da Sitzgelegenheiten etc. fehlen.


Konkrete Ziele des Projektes:


Mit einer 8. Hauptschulklasse (ca.15 Schüler*innen) sollte ein Grillplatz – und ein 3-Bein-Grill - auf dem Außengelände geplant und gebaut werden, der als zentraler Treffpunkt genutzt werden kann.
Bis zu den Herbstferien 2017 sollte die Vorplanung des Grillplatzes erfolgen.
Im Frühjahr 2018 sollte das Vorhaben durchgeführt werden


- Bruchsteinarbeiten,
- Bepflanzung,
- Sitzgelegenheiten

Längerfristige Ziele:


- Ausbau/Ausweitung als „Grünes Klassenzimmer“
- Zusammenhang Grillplatz/Grünes Klassenzimmer/ortsnaher Schulgarten und Mensa

Die Schüler*innen sollten durch die Projektteilnahme aktiv den Lebensraum Schule mitgestalten. Dadurch sollen sich die Identifizierung mit Schule/Schulgelände und (hoffentlich) auch der pflegliche Umgang erhöhen.
Der Grillplatz soll zukünftig als zentraler Treffpunkt in den Pausen, im Unterricht oder für Schulfeste, Klassenfeten etc. zur Verfügung stehen.
Langfristiges Ziel ist, den Platz weiter auszubauen, um so das Schulgelände mehr in den Unterricht zu integrieren und zu nutzen. Angedacht war und ist die Zusammenarbeit mit dem Schulsozialarbeiter des bsj der GSN bei der Umsetzung der Platzgestaltung.
Aufgrund der umfangreichen baulichen Maßnahmen an der Schule (Sanierung der Schulgebäude), seit dem Schuljahr 2016/17 konnten die Außenflächen bisher noch nicht gestaltet werden.
Was jedoch erreicht werden konnte, war der Bau des Grills. Dieser wurde von den Schülern*innen gemeinsam durchgeführt.
Neben der Fertigstellung des Grills wurden außerdem mehrere Vorschläge zur Platzgestaltung erarbeitet, die die Grundlage für die Fortführung des Projektes – mit einer neuen Klasse - darstellen, wenn die baulichen Maßnahmen im Nordgebäude abgeschlossen sind.

Über die Platzgestaltung hinaus stellten die Schüler einen 3-Bein-Grill her
Sie lernten die Grundfertigkeiten bei Metallarbeiten.
Kooperationspartner war die Adolf-Reichwein-Schule. Hier wurden, unter Anleitung von Berufsschullehrern im Rahmen des BESO-Projektes, Metallarbeiten für den Grill durchgeführt.

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  Unser Stand bei der Umweltpreisverleihung

 Carmen Wiegran, Christina Störkel-Klein, Jürgen Walter

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Projekt 1: Pacific-Garbage-Patches